Heilbronn: soll unser wichtigster Radweg gesperrt werden? Jetzt Petition unterschreiben!

Vorfahrt fuer Mobilitaet am Neckar
Außengastronomie am Neckar? Gerne, aber nicht zu Lasten der FußgängerInnen und RadlerInnen.

Wo früher das Hauptpostamt am Neckar stand und spätere das C&A-Geschäft, wird ein neuer Klotz gebaut und beansprucht den öffentlichen Raum als Privatfläche.

Flyer-Vorderseite des neuen Aktionsbündnisses aus AK Mobilität der Lokalen Agenda 21 Heilbronn und anderen Gruppen:
Uferpromenade Flyer Vorderseite klein

Flyer-Rückseite:
Uferpromenade Flyer Vorderseite klein
Hier Flyer als PDF-Datei

Unterschreibt die Petition hier: www.sn.im/uferpromenade

Beteiligt Euch an unserer Aktion am 21.2.15 vor Ort.

Der Entwurf des RadNETZes Baden-Württemberg zeigt: alle wichtigen Radverbindungen zwischen Heilbronn und anderen Orten treffen sich genau dort, wo jetzt das Radfahren behindert werden soll:
RadNETZ Entwurf Ausschnitt HN

Text der Petition:

Alarm am Neckar: Schützt unsere beliebteste Flaniermeile!

Das „Marra Haus“ will sich – anscheinend mit Zustimmung der Verwaltungsspitze – in der Oberen Neckarstraße üppig Flächen für Außengastronomie genehmigen lassen. Mit der Folge, dass der öffentliche Teil der Uferpromenade dort drastisch reduziert wäre .
Entlang des Marra Hauses soll die Neckarpromenade, einer der schönsten Orte in unserer Stadt, allseits beliebt bei Fußgängern und zugleich wichtigste innerstädtische Radachse, zum überwiegenden Teil künftig nur zahlenden Kunden vorbehalten sein.

Die Investoren des „Marra Hauses“ erheben Anspruch auf zwei Drittel der schönen Neckarpartie zwischen Kaiserstraße und Schiffstreppe. Übrig bliebe eine schmale und sehr lange Gasse durch Tische und Stühle:
Dort sollen sich Fußgänger und RadfahrerInnen, dicht zusammengedrängt noch dazu im Begegnungsverkehr künftig gegenseitig nerven dürfen.
Verweilen oder nebeneinander spazieren, oder (kostenlos) ausruhen auf den acht Parkbänken: Das wäre künftig nicht mehr möglich.
Unsere Meinung:

- Die Bevölkerung muss weiterhin freien und kostenlosen Zugang zum Neckarufer haben und sich im Schatten von Bäumen auf Bänken erholen dürfen.
- Wir wollen ein faires Miteinander und nicht zugunsten privater Interessen ins räumliche Abseits gedrängt werden.
- Die Außengastronomie darf nur soweit genehmigt werden, dass sich Fußgänger und RadfahrerInnen weiterhin gefahrlos und sicher angesichts der hohen Verkehrsfrequenz bewegen können.

Die Lokale Agenda Heilbronn setzt sich gemeinsam mit weiteren Organisationen mit Flugblättern und einer Unterschriftensammlung dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger das Recht haben, die schönsten Teile des öffentlichen Bereichs weiterhin zu genießen. Wir haben das Gefühl, dass wir mehr und mehr verdrängt und Außenbereiche zunehmend kommerzialisiert werden.
Februar 2015, AK Mobilität der Lokalen Agenda 21 Heilbronn