Zum Ende des Wasserwerfer-Prozesses

BanaBaWue
Man muss nicht nach USA schauen, um eine Justiz zu sehen, die die Polizei vor den Bürgern statt die Bürger vor der Polizei schützt.
Über das unbefriedigende Ende des Stuttgarter Wasserwerfer-Prozesses schreibt die Heilbronner Stimme nichts brauchbares. Deshalb hier andere Quellen. Zunächst ein Artikel der „Welt“, die sicher nicht den S21-Gegnern nahe steht, aber dennoch die Schwachpunkte des Prozesses benennt.
Mehr ins Detail geht die Seite Wasserwerfer-Prozess.de.
Sehr ausführlich über alle Prozess-Tage und die Hintergründe berichtete die Kontext:Wochenzeitung und beleuchtete die Energie, mit der Polizei, Staatsanwaltschaft, Regierung und Gericht alles taten, die Brutalität und Illegalität des Schwarzen Donnerstags zu verharmlosen.
Auf der Homepage der aktiven Parkschützer gibt es eine große Zahl von Beiträgen zum Thema Wasserwerfer(-Prozess).
Im Prozess spielte auch die ungenügende Versorgung von Verletzten eine Rolle, die auch zur viel zu geringen Anzahl offizielle anerkannter Verletzter führte. Tatsächlich gab es mindestens 400 Verletzte am Schwarzen Donnerstag.
Sehr lesenswert ist das im Peter Grohmann-Verlag erschienene Buch „Politische Justiz in unserem Land“.