Archiv für Dezember 2010

Offener Brief der BI 780 Frankenbahn

Frankenbahn
Sehr geehrter Herr Mappus,
sehr geehrte Frau Gönner,

die anstehende Direktvergabe des Regionalverkehrs auf der Frankenbahn Stuttgart – Würzburg veranlasst uns als Bürgerinitiative BI 780 FRANKENBAHN zu diesem offenen Brief:

Wir gehen davon aus, dass eine Direktvergabe (die ja bedeutet, dass keine Konkurrenten zugelassen sind) ein Entgegenkommen des Landes Baden Württemberg als Besteller gegenüber DB Regio Baden Württemberg bedeutet.

Vor einer Direktvergabe ist daher sicherzustellen, dass diese an den bundesweiten Durchschnittspreis der DB Regio von 5-6 € / Zugkilometer angeglichen wird.
Der aktuelle, überhöhte Preis von 8,60 € / Zugkilometer (mehr…)

Untersuchungsausschuss zur Polizeigewalt: sich selbst ein Bild machen mit fluegel.tv

Demo im Regen

Mappus, Rech und Co. tragen die Verantwortung für den brutalen Polizei-Einsatz vom 30.9.10, deshalb fordern wir ihren Rücktritt. Dabei ist es egal, ob es ausdrückliche Anweisungen gab oder ob die Polizei „nur“ das ausführte, was offensichtlich von oben her von ihr erwartet wurde.

Dank Fluegel.TV kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Aufzeichnungen aus dem Untersuchungsausschuss ansehen: fluegel.tv/index.php?article_id=138

Hohenlohe und Hall werden wegen Stuttgart 21 abgehängt (VCD-PE)

Stadtbahn Heilbronn
Hohenlohe und Hall werden wegen Stuttgart 21 abgehängt

Verkehrsclub fordert Perspektive für Stadtbahn-Ausbau / Elektrifizierung von überregionaler Bedeutung

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe zeigt sich enttäuscht, dass Landesverkehrsministerin Tanja Gönner die Landräte Helmut Jahn aus Hohenlohe und Gerhard Bauer aus Schwäbisch Hall hat kalt abblitzen lassen und keinerlei Perspektive für die Fortentwicklung der regionalen Infrastruktur zu bieten hat. Jahn und Bauer hatten der Ministerin Pläne für einen Ausbau der Stadtbahn Heilbronn auf der Hohenlohebahn über Öhringen hinaus bis Schwäbisch Hall präsentiert.

„Etwas anderes war auch nicht zu erwarten“, kritisiert Norbert Gut vom VCD-Vorstand. „Frau Gönner braucht das Geld ja, um in Stuttgart einen Tunnelbahnhof zu bauen, der zu Lasten des Bahnverkehrs in ganz Baden-Württemberg geht.“ (mehr…)

Leserbrief: Die Spät-Baden-Württembergische Dekadenz

Kein S21plus
„Im Jahr 64 brannten Teile der Stadt Rom nieder, wodurch Kaiser Nero den notwendigen Platz bekam, um einen riesigen Palast zu bauen. Um den Verdacht von sich abzulenken, ließ er die Christen der Brandstiftung bezichtigen und grausam verfolgen. Das war spätrömische Dekadenz, nicht die Unterstützung von Menschen ohne Arbeit, wie Herr Westerwelle meint. Doch es gibt heute andere auffällige Parallelen zu damals. (mehr…)

Heilbronn und Brackenheim: Schwabenstreiche wieder ab Januar

Schwabenstreich
Nach kurzer Weihnachtspause gehen die Schwabenstreiche im neuen Jahr weiter:
in Heilbronn jeden Mittwoch, Start ist am 12.1.,
in Brackenheim künftig jeden Dienstag, Beginn am 11.1.
(Näheres in der Terminspalte)

Weiter gegen Stuttgart 21 – Faktenschlichter fordern Bau- und Vergabestopp (BUND-PE)

Kein S21plus
Stuttgart., 9. Dezember 2010
Weiter gegen Stuttgart 21 –
Faktenschlichter fordern Bau- und Vergabestopp

Die Faktenschlichter des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 bewerteten die Faktenschlichtung bei einer heutigen Pressekonferenz in Stuttgart als klaren Nachweis dafür, dass S21 alles andere als ein Zukunftsprojekt sei. Insbesondere der Stresstest (mehr…)

10.12.2010 Buchvorstellung und Diskussion

Buchcover Wem gehoert die Stadt „Stuttgart 21 – Oder: Wem gehört die Stadt?“ Eine Buchvorstellung durch die Mitherausgeber Sabine Leidig und Gangolf Stocker. Sabine Leidig ist verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Gangolf Stocker ist Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21. Anschließend Diskussion „Wie weiter nach der Schlichtung?“
Termin: am Freitag 10. Dezember 2010 um 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus Heilbronn, Gartenstr. 64, 100m von der Haltestelle ‚Berliner Platz‘.
Hier die Einladung zur Veranstaltung sowie zur Kulturveranstaltung am 11.12. um 17 Uhr in Stuttgart.

„Ein schlechteres Modell demokratischer Konfliktlösung kann es kaum geben“

„Andreas Zielcke in der Süddeutschen Zeitung (www.sueddeutsche.de vom 3.12.):
Stuttgart 21: Schlichtung und Wahrheit
Heiner Geißler – wenig Mumm
Die Stuttgarter Tafelrunde war nur der Versuch, die Ohnmächtigen mit ihrer Niederlage zu versöhnen. Heiner Geißler hatte viel Chuzpe, aber wenig Mumm. Ein schlechteres Modell demokratischer Konfliktlösung kann es kaum geben. […]“
Den hervorragenden Artikel online nachlesen:
www.sueddeutsche.de/kultur/heiner-geissler-und-stuttgart-die-lizenz-zur-vollstreckung-1.1031587